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Auftreten, Verbreitung und Befall in Deutschland 2015

Im Winter nahmen die Fangzahlen bis Ende Januar stark zu. Die von Februar bis weit in den Mai anhaltenden Kaltphasen mit Nachttemperaturen um 5 °C haben den Populationsaufbau stark verzögert. Die darauffolgenden außergewöhnlichen Hitzeperioden in ganz Deutschland (bis zu 40 °C) verbunden mit sehr geringen Niederschlägen haben die Populationsdynamik der Kirschessigfliege negativ beeinflusst. Dies spiegelte sich auch im Befall wider. Kirschen waren 2015, im Gegensatz zu 2014, kaum befallen. Sortenabhängig kam es zu leichtem („Sweetheart"/Brandenburg) bis starkem („Burlat"/Baden) Befall, was jedoch die Ausnahme darstellte. Sauerkirschen hingegen waren auch in diesem Jahr regional (Bodensee) stark befallen. 2015 war im Beerenobst kein bis moderater Befall festgestellt worden. Die Situation 2015 war mit dem Vorjahr 2014 nicht zu vergleichen.

  

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